Media for Millenials Workshop: Wie können klassische Medien junge Menschen erreichen? (11./12. Juni)

Auch Menschen unter 30 interessieren sich für Journalismus – aber interessieren sich Journalist*innen für jüngere Zielgruppen? Das Durchschnittsalter der Leser*innen steigt und steigt, und Medien fällt es schwer, die sogenannten Millennials zu erreichen. Das liegt auch an ihrem eigenen Angebot: Themen, Formate und Ansprache orientieren sich oft eher an den Bedürfnissen von älteren Abonnent*innen.

Wie schaffen es Journalist*innen, mit ihrer Arbeit gezielt ein jüngeres Publikum zu adressieren? Welche Plattformen müssen Medien dafür bespielen, wie müssen sich ihre Inhalte ändern? Was sind die Erfolgsgeheimnisse reichweitenstarker Millennial-News-Angebote? Diese Fragen stehen im Zentrum des „Media for Millennials“-Workshops.

  • Wann?
    Fr./Sa., 11./12. Juni 2021 (Fr. 14-18 Uhr/ Sa. 9-13 Uhr)
  • Wo?
    Online per Zoom
  • Für wen?
    (Vor allem freiberuflich tätige) Journalist*innen, die wissen wollen, welche Erwartungen junge Menschen an Medien haben und wie sie Millennials erreichen können.
  • Wie viel?
    Die Teilnahme kostet 20 Euro.
  • Wie?
    Im Zentrum des Workshops steht die Zusammenarbeit mit Vertreter*innen aus der Zielgruppe. Wir laden Millennials ein, die als Gäste am Workshop teilnehmen. Die Journalist*innen entwickeln digitale Storytelling-Formate und leiten daraus konkrete Handlungsoptionen für Ihre Arbeit ab. Dabei sind die Millennials eng eingebunden und werden fortlaufend Feedback geben.
  • Von wem?
    Der gemeinnützige Journalismus-Thinktank VOCER.org richtet den Workshop aus. Das Seminar ist eine Veranstaltung des Vocer Millennial Lab. Wir unterstützen Redaktionen mit Forschung, Vernetzung und Weiterbildung und fördern innovativen Journalismus für junge Zielgruppen. Dozenten sind Leif Kramp, Alexander von Streit und Stephan Weichert.
  • Fragen?
    Bitte nutzt unser Kontaktformular. Ihr erreicht uns so direkt.
  • Wie melde ich mich an?
    Der Workshop ist leider ausgebucht.

Dieser Workshop wird gefördert durch:

Medienmacher von morgen. Eine Deutschlandreise ins Digitale

Die Medienbranche steckt in einer historischen Krise. In vielen Ländern stehen klassische Medienunternehmen unter einem großen wirtschaftlichen Druck, ebenso freie Journalistinnen und Journalisten. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Doch in der Krise gibt es auch Chancen: Eine aufwändige 3sat-Dokumentation von VOCER-Mitgründer Stephan Weichert porträtiert junge Medienmacher*innen, die neue Ideen entwickeln, vorangehen und Mut machen.

Dass sich die Medien durch die Art und Weise ihrer Nutzung radikal verändern, brachte Felix Friedrich und Dario Nassal auf die Idee zu „The Buzzard“. Mit ihrem Team durchforsten die beiden Startup-Gründer aus Berlin täglich tausende Nachrichtenquellen und ordnen diese journalistisch ein. Ihre News-App bietet vor allem jüngeren Nutzer*innen Orientierung. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne, die ihnen 180.000 Euro einbrachte, starteten Friedrich und Nassal ihr Unternehmen.

Der Film begleitet die beiden Jungunternehmer etwa beim Aufbau eines Schulpaten-Projekts, das ihre App an Schulen bringen soll, um diese – im Kampf gegen Fake News und Filterblasen – im Unterricht zu nutzen.

Die Buzzard-Gründer Dario Nassal und Felix Friedrich im Gespräch mit Stephan Weichert

Buzzard-Gründer Dario Nassal und Felix Friedrich im Gespräch mit Stephan Weichert

Die beiden Gründer von „The Buzzard“, die in einer Frühphase 2017 vom VOCER Innovation Lab gefördert wurden, gehören zu jüngeren Journalist*innen, die im technischen Fortschritt vor allem das Potential für den Journalismus der Zukunft sehen.

Dass sich heute Informationen über verschiedene Kanäle verbreiten lassen, gehört auch für den erfolgreichen YouTuber und Journalisten Mirko Drotschmann zu seiner täglichen Arbeit: Drotschmann alias „MrWissen2Go“ betreibt im rheinland-pfälzischen Nierstein eine Produktionsfirma, die erfolgreiche YouTube-Formate entwickelt.

MrWissen2Go-Macher Mirko Drotschmann beim Filmdreh

MrWissen2Go: Dreh mit Mirko Drotschmann

Inzwischen hat Drotschmann knapp zwei Millionen Abonnenten bei YouTube. Ihn fasziniert daran die Möglichkeit, mit seinem Publikum in Kontakt zu treten und dort mit neuen Formatideen zu experimentieren.

Die Dokumentation von Stephan Weichert begibt sich auf eine Reise zu mehreren Schauplätzen, wo an neuen Technologien und journalistischen Formen getüftelt wird. In kurzen Porträts zeigt der Film, wie ähnlich die Herausforderungen und wie unterschiedlich die Lösungsansätze sind.

Verleger Arist von Harpe vor Zeitungen auf Laufbändern in einer Druckerei

Zeitung neu erfinden? Druckerei-Begehung mit Neuverleger Arist von Harpe (Hamburger Morgenpost)

Neben „The Buzzard“ und „MrWissen2Go“ beobachtet der Film auch die „Krautreporter“, eine genossenschaftlich organisierte Redaktion, die im Auftrag ihrer Leser*innen recherchiert und deren Mitgründer VOCER-Mitgründer Alexander von Streit ist.

Mitglieder des Krautreporter-Teams winken in die Kamera

Die Krautreporter-Redaktion beim Dreh einer Mitgliederkampagne

Außerdem zeigt der Film die Wissenschaftsjournalisten Astrid Csuraji und Jakob Vicari aus Lüneburg, die mit ihrem Innovationslabor „tactile.news“ Ansätze eines Dialogjournalismus mit Zeitungsredaktionen testen. Die beiden „tactile.news“-Gründer Csuraji und Vicari sind ebenso wie der Krautreporter-Chefredakteur Rico Grimm Gastreferent*innen der derzeit laufenden VOCER Digital Leadership Academy rund um das Thema „Digitale Resilienz“.

tactile.news-Gründer*innen Astrid Csuraji und Jakob Vicari mit einem Prototypen

Innovationslabor tactile.news: Astrid Csuraji und Jakob Vicari

Hinter den neuartigen Journalismus-Projekten stecken Ideen mit großem Potential, aber auch solche, die immer wieder mit der Frage ihrer Finanzierung konfrontiert sind. Der Film „Medienmacher von morgen“ zeigt nicht nur Chancen, sondern auch die Probleme der künftigen Medienwelt.



Medienmacher von morgen. Eine Deutschlandreise ins Digitale

Ein Film von Stephan Weichert
Redaktion: Engelbert Tacke, WDR
Produktion: Stephan Lamby, ECO Media

Medienmacher von morgen: Eine Deutschlandreise – ins Digitale
bis 02.03.2022)

FLIP erhält den #Netzwende-Konzeptpreis

Im Rahmen des #NETZWENDE Awards vergibt VOCER.org in diesem Jahr erstmals einen Sonderpreis für das beste journalistische Konzept im Rahmen des VOCER Millennial Labs. Prämiert wird das Hamburger Newsletter-Magazin Flip.

Flip versteht sich als ein Angebot an alle, die mit ihrer Stimme und ihrem Konsum etwas verändern wollen: „Wir glauben, eine andere Wirtschaft ist möglich. Eine, die nicht zerstört und ausbeutet, den Klimawandel befeuert und den Wohlstand bei Wenigen konzentriert, sondern Probleme löst.“ Gründer sind Felix Rohrbeck, Christian Salewski, Christian Sothmann und Dominik Sothmann. Website: letsflip.de.

Der #NETZWENDE-Konzeptpreis prämiert die beste Konzeptskizze aus den beiden #NETZWENDE-Workshops des VOCER Millennial Labs. Das Flip-Team gehörte zu den Teilnehmern und entwickelte und überprüfte dort in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen junger Zielgruppen ein Flip-Konzept für Instagram. Der Konzeptpreis ist mit 1.000 Euro dotiert und unterstützt die Realisierung des prämierten Konzepts.

Flip arbeitet an einer nutzerzentrierten Erweiterung seines bestehenden Newsletters für die Fotoplattform Instagram. In Form von interaktiven Insta-Stories sollen Hintergrundrecherchen zu Wirtschaftsthemen lösungsorientiert aufbereitet werden, um junge Leute zielgruppengerecht für komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu interessieren.

#Netzwende Award 2020 für RUMS

Preisträger des regulären #Netzwende Award 2020 ist das lokaljournalistische Digitalangebot RUMS. Die Redaktion beschäftigt sich mit Entwicklungen in Münster und will digitalen, unabhängigen und konstruktiven Lokaljournalismus ermöglichen.

Zu den prominenten Kolumnisten von RUMS gehören die Klimaschutzaktivistin Carla Reemtsma, die Politikerin und ehemalige Bundesvorsitzende der Piratenpartei Marina Weisband, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz und der ehemalige SPIEGEL-Chefredakteur und designierte MDR-Programmchef Klaus Brinkbäumer, der auch einer von 11 Mitgesellschafter*innen von RUMS ist. Die Redaktion verschickt regelmäßig einen Newsletter per Mail und veröffentlicht Recherchen und Hintergründe auf der Website www.rums.ms.

Der mit 10.000 Euro dotierte #Netzwende Award wird seit 2017 von VOCER.org, internationaler Thinktank und Akademie für Medieninnovation, in Zusammenarbeit mit der Rudolf Augstein Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt digitale Projekte und Startups, die sich um nachhaltige Innovationen im Journalismus verdient machen und deren Umsetzung sich durch Originalität und Machbarkeit im Hinblick auf neue Recherchemethoden und Geschäftsmodelle, Vielfalt im Journalismus, unabhängige Vertriebswege, eine konstruktive Debattenkultur oder lösungsorientierte Berichterstattung auszeichnet. Der Preis setzt ein öffentliches Zeichen und wirbt für ein Umdenken im Journalismus – die Netzwende.

Bisher wurde der #Netzwende Award an das genossenschaftlich organisierte Autoren-Kollektiv RiffReporter (2017), das gesundheitsjournalistische Online-Magazin MedWatch (2018) und an das Social Media Watchblog (2019) vergeben.

Weitere Infos zum #Netzwende Award und der Jury gibt es auf netzwende.org.

Ausschreibung für #NETZWENDE-Award 2020 hat begonnen

Zum vierten Mal verleiht VOCER.org in Kooperation mit der Rudolf Augstein Stiftung sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius den #NETZWENDE Award.

Bis 15. November 2020 können Eigenbewerbungen und Vorschläge für den mit 10.000 Euro dotierten Preis für nachhaltige Innovation im Journalismus auf der Homepage www.netzwende.org eingereicht werden.

Der #Netzwende Award fördert in Zeiten globaler Krisen die Hoffnung auf eine besser informierte digitale Gesellschaft, eine konstruktivere Debattenkultur im Netz und eine resiliente Zukunft für Journalist*innen.

Die Wege der Kommunikation, Vernetzung und Wissensgenerierung verändern sich permanent. Wir sehen das gegenwärtige Krisengeschehen jedoch als riesige Chance, Überkommenes abzuschütteln, Neues zu wagen und Risiken einzugehen. Mit dem Netzwende Award zeichnen wir deshalb gezielt journalistische Nonkonfomist*innen, Umdenker*innen, Visionär*innen und Gründer*innen aus, die davon überzeugt sind, dass neue Denkimpulse den Digitalen Journalismus weiterbringen – und dadurch Teil einer #Netzwende-Bewegung werden wollen. Wenn Ihr mehr erwartet als ein „Back to normal“, fühlt Euch jetzt aufgefordert, Projekte für den #Netzwende-Preis zu nominieren oder Euch selbst zu bewerben!

Prämiert werden digitale Projekte, Initiativen, Organisationen und Startups, die einen Unterschied machen wollen. An erster Stelle steht nicht das wachstumsstärkste Geschäftsmodell, sondern der gesellschaftliche „Impact“. Ausgeschlossen vom Bewerbungsverfahren sind einzelne Artikel oder Beiträge.

Preisträger der vergangenen Jahre waren: Social Media Watchblog(2019), MedWatch (2018) und RiffReporter (2017).

Weitere Infos zum #Netzwende Award und der Jury gibt es auf netzwende.org.

Millennial-Lab-Sonderpreis

Außerdem gibt es 2020 einen Sonderpreis für die beste Konzeptskizze aus den beiden #NETZWENDE-Workshops des VOCER Millennial Labs. Das Gewinner-Team erhält den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis des #NETZWENDE Awards für die weitere Umsetzung des Konzepts. Hier gibt es mehr Infos und die Möglichkeit, sich für die Workshops zu bewerben.

Netzwende-Workshop

Netzwende-Workshop: 1000 Euro für dein Projekt

In den #NETZWENDE-Online-Workshops könnt ihr in Teams nachhaltige Journalismus-Ideen für junge Leute entwickeln und mit Vertreter*innen der Zielgruppe während der Workshops überprüfen. Das beste Konzept wird im Rahmen der Verleihung des #NETZWENDE-Awards für nachhaltige Innovation im Journalismus mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert ist.

Was sind die Ziele der Online-Workshops?

Ihr habt eine Idee, wie guter Journalismus in der sich rasant wandelnden digitalen Medienumgebung junge Menschen erreichen kann? Und ihr wollt euch gemeinsam mit der Zielgruppe Gedanken darüber machen, wie eine solche Lösung aussehen müsste, wenn sie nachhaltig wirken soll? Und ihr würdet ein solches Konzept im nächsten Schritt gerne ausprobieren und weiterentwickeln, braucht aber Unterstützung dafür?

Dann bewerbt euch für die #NETZWENDe-Workshops von VOCER!

In beiden Online-Workshops könnt ihr in kleinen Teams nachhaltige Journalismus-Ideen für junge Zielgruppen entwickeln und überprüfen. Beide Workshops finden unabhängig voneinander statt und dauern zwei Tage (2 x 4 Stunden). Das beste Konzept wird mit dem #NETZWENDE-Sonderpreis ausgezeichnet – dieser ist mit einer Starthilfe von 1.000 Euro für die nächsten Schritte der Umsetzung dotiert.

Wie laufen die Workshops ab?

Wir arbeiten an den beiden Workshop-Tagen mit der VOCER-Millennial-Methode, in deren Zentrum die Zusammenarbeit mit Vertreter*innen aus der jungen Zielgruppe steht. Wir laden Millennials ein, die neben den Journalist*innen als Gäste am Workshop teilnehmen. Die Journalist*innen-Teams entwickeln digitale Storytelling-Formate und leiten daraus konkrete Handlungsoptionen für Ihre Arbeit ab. Dabei sind die Millennials eng eingebunden und werden fortlaufend Feedback geben. Am Ende des Workshops stehen keine fertigen Projekte oder Prototypen, sondern konkretisierte Konzeptskizzen.

Wer kann sich bewerben?

Kleine Teams oder Einzelpersonen, die in einem der beiden Online-Workshops gemeinsam mit der Zielgruppe ein nachhaltiges Journalismus-Konzept entwickeln oder verfeinern – und testen wollen. Da wir mit einem Co-Creation-Ansatz in Gruppen arbeiten, sollten Einzelpersonen für die Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmenden offen sein.

Wann ist Bewerbungsschluss?

Verbindliche Bewerbungen waren bis Donnerstag, 08. Oktober 2020, möglich. Die Workshops sind voll.

Was kostet die Teilnahme?

Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Workshop findet im Rahmen unseres Bildungsprogramms statt und ist Teil des #NETZWENDE Awards.

Wer stiftet das Preisgeld?

Als Besonderheit der #NETZWENDE-Workshops unterstützen wir euch nicht nur an diesen beiden Tagen bei der Erarbeitung und Überprüfung von Konzepten. Im Rahmen des diesjährigen #NETZWENDE Awards für nachhaltigen Journalismus wird zudem eine Sonder-Jury die beste Konzeptskizze aus den beiden #NETZWENDE-Workshops bestimmen. Das Gewinner-Team erhält den mit 1.000 Euro dotierten und für die weitere Umsetzung des Konzepts bestimmten Sonderpreis des #NETZWENDE Awards. Das Preisgeld wird gestiftet von der Rudolf-Augstein-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Wann finden die Workshops statt?

Wir bieten im Oktober zwei Online-Workshops an. Eine Teilnahme ist maximal an einem der beiden Workshops möglich. Jeder Workshop verteilt sich in zwei Blöcken auf zwei aufeinander folgende Tage. Ihr könnt bei der Bewerbung angeben, welche der beiden Workshop-Termine für euch passen (idealerweise beide, dann können wir die Teams flexibler verteilen – und damit mehr Bewerbungen berücksichtigen).

  • Workshop 1: Fr./Sa., 09./10. Oktober (Fr. 9:30-15:30 Uhr/ Sa. 9:30-13:00 Uhr)
  • Workshop 2: Fr./Sa., 23./24. Oktober (Fr. 9:30-15:30 Uhr/ Sa. 9:30-13:00 Uhr)

Der Workshop findet als Online-Veranstaltung per Zoom statt. Ihr benötigt dafür lediglich einen Computer mit Webcam sowie eine belastbare Internetanbindung.

Wer steht dahinter?

Der gemeinnützige Journalismus-Thinktank VOCER richtet den Workshop aus. Er ist eine Veranstaltung des VOCER Millennial Lab, in dem wir Journalist*innen und Redaktionen mit Forschung, Vernetzung und Weiterbildung unterstützen und innovativen Journalismus für junge Zielgruppen fördern. Den #NETZWENDE Award vergeben wir gemeinsam mit renommierten Stiftungen bereits seit 2017.

Workshop-Leiter sind Leif Kramp und Alexander von Streit.

 

Media for Millenials: Zwei Online-Workshops im Mai

Auch Menschen unter 30 interessieren sich für Journalismus – aber interessieren sich Journalist*innen für jüngere Zielgruppen? Das Durchschnittsalter der Leser*innen steigt und steigt, und Medien fällt es schwer, die sogenannten Millennials zu erreichen. Das liegt auch an ihrem eigenen Angebot: Themen, Formate und Ansprache orientieren sich oft eher an den Bedürfnissen von älteren Abonnent*innen.

Wie schaffen es Journalist*innen, mit ihrer Arbeit gezielt ein jüngeres Publikum zu adressieren? Welche Plattformen müssen Medien dafür bespielen, wie müssen sich ihre Inhalte ändern? Was sind die Erfolgsgeheimnisse reichweitenstarker Millennial-News-Angebote? Diese Fragen stehen im Zentrum des „Media for Millennials“-Workshops.

Der Workshop findet als Online-Veranstaltung statt. Wir arbeiten mit einem leistungsstarken Videokonferenzsystem in Kombination mit weiteren digitalen Tools, die wir Ihnen fertig vorbereitet zur Verfügung stellen. Sie benötigen dafür lediglich einen Computer mit Webcam sowie einen Internetanschluss.

  • Wann?
    Wir bieten diesen Online-Workshop im Mai zwei Mal an. Sie können sich also aussuchen, wann es für Sie am besten passt. Jeder Workshop verteilt sich in zwei Blöcken à 4 Stunden auf zwei aufeinander folgende Tage.

    Workshop 1: Fr./Sa., 22./23. Mai (Fr. 14-18 Uhr/ Sa. 10-14 Uhr)

    Workshop 2: Fr./Sa., 29./30. Mai (Fr. 14-18 Uhr/ Sa. 10-14 Uhr)

  • Für wen?
    Journalist*innen, die wissen wollen, welche Erwartungen junge Menschen an Medien haben und wie sie Millennials erreichen können.
  • Wie viel?
    Die Teilnahme kostet 20 Euro.
  • Wie?
    Im Zentrum des Workshops steht die Zusammenarbeit mit Vertreter*innen aus der Zielgruppe. Wir laden Millennials ein, die als Gäste am Workshop teilnehmen. Die Journalist*innen entwickeln digitale Storytelling-Formate und leiten daraus konkrete Handlungsoptionen für Ihre Arbeit ab. Dabei sind die Millennials eng eingebunden und werden fortlaufend Feedback geben.
  • Von wem?
    Der gemeinnützige Journalismus-Thinktank Vocer richtet den Workshop aus. Das Seminar ist eine Veranstaltung des Vocer Millennial Lab. Wir unterstützen Redaktionen mit Forschung, Vernetzung und Weiterbildung und fördern innovativen Journalismus für junge Zielgruppen. Dozenten sind Leif Kramp und Alexander von Streit.
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